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F-Junioren: Pfyner Nachwuchs überzeugt an internationalem Pfingstturnier in Deutschland

  • fcpfyn
  • vor 4 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit
Die Coaches Sascha Lieberwirth und Billy Aus der Au mit ihren Jungs in Altenburg.
Die Coaches Sascha Lieberwirth und Billy Aus der Au mit ihren Jungs in Altenburg.

Pfingstturniere haben beim FC Pfyn eine sehr lange Geschichte und Tradition. Auch weil mit einem gewollten Schreibfehler unser Herzensverein im PFYNgstturnier auftaucht. Schon seit knapp 40 Jahren reist ein Pfyner Team, bestehend aus Spielern aller Aktivmannschaften und Ehemaligen, nach Österreich für ein langes, erlebnisreiches Weekend, und tritt dort unter dem klangvollen Namen FC PFYNgstturnier an.


Ganz nach dem Motto «Früh übt sich, wer ein Meister werden möchte» reisten auch wir mit einem Team der F-Junioren zu unserem grossen Nachbarn in den Norden, um uns am internationalen Turnier im deutschen Altenburg mit 16 Teams aus Deutschland, Zürich, Schaffhausen, Aargau und St.Gallen zu messen. Da im Thurgau Vorsommerferien waren, kamen einige Spieler frisch aus den Ferien, aber wer sich an die Europameisterschaft von 1992 erinnert, weiss, dass dies auch ein Vorteil sein kann, da damals Dänemark, das kurzfristig für das ehemalige Jugoslawien eingesprungen war, völlig überraschend Europameister wurde.


Genug über die Vergangenheit. Unsere Jungs waren bereit und so konnten sie aus den ersten sechs Spielen sechs Siege einfahren. Im letzten Gruppenspiel mussten wir uns nur gegen ein stark aufspielendes Radolfzell geschlagen geben. Mit sechs Siegen aus sieben Spielen qualifizierten wir uns für einen der vier begehrten Halbfinalplätze und sicherten uns somit die Spiele acht und neun.


Zuerst folgte aber eine längere Pause – die unseren Jungs offenbar nicht gut tat. Im Halbfinale schien die Luft raus. Die Energie auf dem Platz fehlte, die Zweikämpfe wurden nicht mehr konsequent geführt und man kam immer den berühmten Schritt zu spät. Logische Folge war eine verdiente Niederlage gegen die Zürcher aus Schlieren, die das Turnier später gewannen.


Wollten wir den undankbaren vierten Platz vermeiden, musste nochmals der Turbo gezündet und die letzten Energiereserven angezapft werden. Im kleinen Finale wartete der FC Baden aus dem Kanton Aargau. Im letzten Pre-Game-Huddle appellierte der Trainerstaff, an die Kids, nochmals die letzten Energiereserven nach einem langen Spieltag abzurufen – acht Minuten Vollgas waren gefordert.


Und siehe da, der Ball lief wieder durch die eigenen Reihen und es wurde im Team um jeden Zentimeter des Rasens gekämpft. So führten wir bis kurz vor Schluss auch mit 1:0, doch was wäre ein Turnier ohne Drama? Mit dem letzten Kick des Spiels schafften die Aargauer den viel umjubelten Ausgleich. Die Folge: Penaltyschiessen mit je drei Schützen.


Wer hatte nun die besseren Nerven? Pfyn verwandelte den ersten Penalty! Baden schiesst neben das Tor! Zweiter Pfyner Schütze: Das Netz zappelt, Pfyn führt 2:0! Ein Fehlschuss vom FC Baden und der dritte Platz gehört uns. Pfosten und grosser Jubel bei den Pfyner Kids!


Anstatt mit Bierdusche und Festzelt wie bei den Grossen vom FC PFYNgstturnier wurde der Erfolg mit Rasensprenger, Hüpfburg und Glacé gefeiert! Sackstark, Jungs! Und sensationell, wie ihr trotz sehr heisser Verhältnisse positiv als Team aufgetreten seid. One Team, one Spirit!


Unsere Jungs feierten den zweiten Platz auf der Hüpfburg.
Unsere Jungs feierten den zweiten Platz auf der Hüpfburg.

Danke an dieser Stelle an den SV Altenburg für die Gastfreundschaft und das sehr gut organisierte Turnier.


Kleine Randnotiz: Die eingangs erwähnten Grossen des FC PFYNgstturnier waren am Pfingstwochenende auch sehr erfolgreich und holten im österreichischen Stams den zweiten Platz. Zum Glück nicht den ersten, sonst wäre der eingefleischte FCSG-Fan und Fussballgott Sepp «Die Kralle» mit sage und schreibe 35 FC-PFYNgstturnier-Teilnahmen Cupsieger und PFYNgstturnier-Sieger am selben Tag. Das hätte sein Körper vielleicht nicht ausgehalten.


 
 
 

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