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  • marcostutz7

B1-Junioren: «Ich habe mir etwas Romantisches einfallen lassen und zwar einen 4:0 Auswärtssieg»

Aktualisiert: 17. Mai 2023

«Schriibsch wieder mol en Matchbricht?», wurde ich letzte Woche während unserer Partie gegen den FC Wil gefragt. Also dann, hier ist er, längst überfällig, ist diese Saison doch schon so einiges passiert.

Kurzer Refresher

Nach vier bärenstarken Testspielen, mit neuem Spielsystem und einer 9:3-Gala gegen den Aufsteiger von letzter Saison wurde die Pfyner Euphorie beim ersten Saisonspiel gleich herbe getrübt. Mit einigen wichtigen Absenzen und einem körperlich wie auch spielerisch überlegenen Team Toggenburg mussten die Pfyner eine 5:2 Niederlage einstecken. Zum Glück konnte man sich dann im zweiten Saisonspiel gegen Linth 04 fangen, vier sehr toll herausgespielte Tore erzielen und drei Punkte mit in den Thurgau nehmen. Dann kam auch schon der starke FC Wängi, gegen den man letzte Saison so bitter verloren hatte. Während es beim letzten Aufeinandertreffen drei Aluminiumtreffer gab, konnten die Pfyner bei diesem Rencontre ihre (teilweise hochkarätigen) Chancen leider nicht genug effizient nutzen, weshalb man sich mit einem Unentschieden begnügen musste. Letzte Woche war es dann der angesprochene FC Wil, gegen den man völlig unverständlich noch ins Zittern kam. Auch hier wurden Chancen en masse verschwendet. Man brachte den Vorsprung aber glücklicherweise über die Zeit und konnte 3:2 gewinnen. Zufrieden mit dieser Leistung war aber niemand. Zudem brachte die Partei drei Verletzte hervor, von welchen nur Sandro Tagliavini für diesen Samstag fit wurde.


Personalmangel und Erwartungen

Da die berufliche Tätigkeit und Malediven-Ferien zu zusätzlichen Absenzen führten, war man für das Spiel gegen Rapperswil-Jona auf Aushilfen angewiesen. Diese kamen in Person von Levent Ayyildiz, Tim Specht und Jason Depeder aus dem B2 bzw. der ersten Mannschaft. So machte man sich am Samstagvormittag also auf in das weit entfernte Jona. Das Ziel war klar: Es musste eine massive Leistungssteigerung her, die Umschaltbewegung musste schneller vonstattengehen und das einfache und schnelle Spiel sollte wieder praktiziert werden. Schliesslich war Letzteres das, was diese Mannschaft stets auszeichnete und in der letzten Saison zu 88 Saisontoren führte.


Wackliger Beginn und kleiner Vorsprung zur Pause

Nach einer langen Fahrt, einer intensiven «Garderoben-Suche», dem letzten Motivationsschub durch das im Garderobentrakt zu betrachtende Siegerlächeln Vujo Gavrics und einem kurzen Warm-Up starteten die Pfyner mit einem Schockmoment in die Partie. Das Heimteam brachte einen Kopfball nach dem ersten Corner brandgefährlich auf das Pfyner Tor. Crispin Jimenez konnte aber mirakulös parieren und seine Vordermänner aufwecken. Diese konnten den geordneten Spielaufbau trotz hoch aufgerücktem Gegner realisieren und mit hoher Frequenz in die gegnerische Hälfte vorpreschen. Leider war man in jener aber oftmals etwas zu überhastet, weshalb Angriffe nicht konsequent zu Ende gespielt werden konnten. So war es ein Eckball von Marvin Aeschbacher, der den Kopf von Joel Frieden fand. Der «Capitano» konnte zum 1:0 einnicken. Trotz einiger guten bis sehr guten Chancen konnte Pfyn aber nicht mehr reüssieren und musste sich in der ersten Halbzeit mit dem einen Treffer zufriedengeben.


Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit

Angesichts des in der letzten Woche fast verspielten Zwei-Tore-Vorsprungs war der «Mini-Lead» wohl aber gar nicht so schlecht, wirkte die Mannschaft während dem Pausentee doch höchstfokussiert. Die vom Trainerteam kritisierten Punkte wurden in der zweiten Halbzeit richtig gut umgesetzt. Anstatt von überhasteten weiten Flankenbällen, aussichtslosen Weitschussversuchen und leicht vorhersehbaren Laufwegen wirkte das Pfyner Spiel dynamischer, flexibler, genauer. Die Laufbereitschaft wurde noch etwas erhöht und das Pressing auf den Kasten der Rapperswiler klappte wesentlich besser als im ersten Durchgang. Dennoch wollte das Runde vorerst nicht den Weg ins Eckige finden. So war es ein Weitschuss von Jason Depeder, der endlich das zweite Tor brachte. Das Heimteam ihrerseits kreuzte im zweiten Durchgang nie mehr gefährlich vor Crispins Tor auf. Die Dreierkette um Armon Plouda, Fabio Pfister, Josias Stäheli bzw. Levent Ayyildiz machte einen hervorragenden Job. Und auch die Offensive erspielte sich dank des konsequenten Gegenpressings von Samir und den kreativen Einflüssen von Cousin Merhan Dauti immer greifbarere Chancen. Obwohl immer noch einige Hochkaräter vergeben wurden, konnten Nevio Tischhauser und Marvin Aeschbacher das erlösende 3:0 bzw. 4:0 erzielen und ihren Farben die verdienten drei Punkte bescheren.


Fazit und Ausblick

Insgesamt war dies - vor allem in der zweiten Halbzeit, eine tolle Leistung des FC Pfyn - der als Mannschaft auftrat, immer weiterkämpfte und sich im Vergleich zur Vorwoche merklich verbesserte. Daran muss nun angeknüpft werden, trifft man doch am nächsten Samstag auf das starke Team Glarnerland. Dieses Spiel findet um 14.00 Uhr in Pfyn statt. Wir würden uns natürlich sehr über Eure Unterstützung freuen.

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