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1. Mannschaft: Pfyn schlägt auch Bischofszell und krönt sich hochverdient zum Meister

Pfyn-Captain Gérôme Leupin stemmt den inoffiziellen Meisterpokal in die Höhe. (Bilder: Andrea Tina Stalder)


Am Samstag war's endlich so weit: Nach einer makellosen Rückrunde mit bis dahin sieben Siegen aus sieben Spielen hatte Pfyn die Möglichkeit, zuhause gegen Bischofszell den Sack zuzumachen und sich eine Runde vor Schluss Meistertitel und Aufstieg zu sichern.


Bei leichtem Regen fanden zahlreiche Fans den Weg auf die Obere Wiide, Speaker Christian Fäh sorgte am Mikrofon für Stimmung, die Festwirtschaft unter Moni Blum lief einmal mehr zur Hochform auf.


Zum ersten Mal in der Ära Rollo stand Samuel Aebli in einer Pfyner Meisterschafts-Startelf.


Dasselbe galt, nach kurzer Start-Nervosität, für die Pfyner Akteure auf dem Rasen. Sie standen hoch, liessen Bischofszell keinen Raum zur Entfaltung, kamen früh zu Chancen. Nach 25 Minuten setzte sich Samuel Aebli, zum ersten Mal unter Trainer Alessandro Rollo in einer Meisterschafts-Startelf, auf der linken Seite durch und passte zur Mitte. Der aufgerückte rechte Aussenverteidiger Nico Marthaler kam an den Ball, behielt die Ruhe und schob abgeklärt zum 1:0 ein.


Nur fünf Minuten später doppelte Pfyn mit etwas Glück nach. Ein Eckball fand Dani Frei, der die Kugel mit dem Oberkörper zum 2:0 über die Linie bugsierte.


Dani Frei jubelt über seinen Treffer zum 2:0.


Die Vorentscheidung in der 41. Minute führte Pfyn dank des hohen Pressings herbei: Linus Beerli zwang einen Bischofszeller Mittelfeldspieler, zur Verteidigung zurückzuspielen. Simon Peterhans roch den Braten, fing den Pass ab und spitzelte ihn am gegnerischen Goalie vorbei zum 3:0 ins Tor.


Mit dem Dreifachvorsprung verbrachten die Pfyner eine ziemlich entspannte Halbzeitpause – und kamen danach etwas zu entspannt zurück auf den Platz. Das Heimteam verlor für ein paar Minuten die Kontrolle, Bischofszell kam etwas besser auf. Echte Torgefahr brachten die Gäste aber nicht zustande.


Die letzte kleine Unsicherheit schoss in der 63. Minute Stefan Marolf aus den Pfyner Köpfen. Nach einem Pass von Gérôme Leupin fasste er sich von halbrechter Seite aus grosser Distanz ein Herz, traf den Ball perfekt und versenkte ihn via linken Pfosten zum 4:0 im Netz. Spätestens dann war allen klar: Pfyn würde sich Titel und Aufstieg nicht mehr nehmen lassen.


Der Jubel nach dem 4:0 – spätestens hier war der Meistertitel in trockenen Tüchern.


Für den letzten Treffer des Abends war in der 70. Minute Simon Peterhans besorgt. Er zog von der Feldmitte los, schüttelte einen ersten Gegner ab, tunnelte einen zweiten und schob unten links zum 5:0-Endstand ein.


Was nach Abpfiff kam, kann und soll hier nicht in allen Details nacherzählt werden. Nur so viel: Die Party dauerte bis in die frühen Morgenstunden – und unter die Dusche gingen einige Spieler erst am Sonntag.



Einmal mehr sorgten unsere Fans am Samstag für eine grossartige Atmosphäre und machten den Aufstieg für die Spieler umso schöner. An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön der gesamten 1. Mannschaft für die treue Unterstützung! Ein weiterer Dank geht an Andrea Stalder, die sich kurzfristig als Fotografin zur Verfügung gestellt und wunderbar die Emotionen nach Abpfiff eingefangen hat.


Das letzte Spiel der Saison verkommt für Pfyn zum Schaulaufen: Am Samstag um 18 Uhr sind wir für das Derby in Frauenfeld zu Gast – und werden hoffentlich nach einem Schweizer Auftaktsieg an der EM gegen Ungarn gleich nachdoppeln.


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