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1. Mannschaft: Pfyn schlägt Amriswil souverän – auch ohne die alte Garde

Klare Sache: Pfyn kam gegen Amriswil nie in Bedrängnis.


Vor mehr als zwei Wochen, am 4. Mai, hat das Pfyner Fanionteam zuhause den FC Amriswil empfangen. Die Vorzeichen waren einigermassen ungünstig: Abwehrchef Dani Frei und Captain Gérôme Leupin fehlten gesperrt, Teamsenior Linus Beerli fiel verletzt aus.


Es war also an den jüngeren Spielern, die Mannschaft zu führen. Nico Marthaler übernahm von Leupin die Captainbinde, Stefan Marolf dessen Position im zentralen offensiven Mittelfeld. Auf dem Flügel rückte Simon Peterhans in die Startelf, im zentralen defensiven Mittelfeld Gianni Iorio für Linus Beerli.

Ungewohnte Startelf: Nico Marthaler als Captain.


Dass die Jungen bereit waren, zeigten sie schon direkt nach Anpfiff. Pfyn stand hoch, stellte die Amriswiler Abwehrspieler konsequent zu. In der 8. Minute fand Amriswil-Goalie Michael Schoop bereits keine Lösung mehr. Weil er den Ball länger als die erlaubten sechs Sekunden in den Händen hielt, entschied der Schiedsrichter ohne Vorwarnung auf indirekten Freistoss für Pfyn innerhalb des gegnerischen Sechzehners.


Stefan Marolf und Simon Peterhans besprachen sich kurz, Marolf täuschte an, legte den Ball dann ab. Simon Peterhans traf die Kugel perfekt und hämmerte sie zum 1:0 in die Maschen. Nur neun Minuten später kam Pfyn etwas glücklich zum 2:0. Peterhans spielte den Ball von links zur Mitte, wo Anastasio Conte für den Abschluss bereit gewesen wäre. Ein Amriswiler Verteidiger nahm Conte allerdings die Arbeit ab und bugsierte den Ball selbst ins eigene Tor.


Das 3:0 in der 28. Minute war wiederum eine Co-Produktion von Stefan Marolf und Simon Peterhans. Marolf spielte Peterhans den Ball mit dem linken Aussenrist in die Tiefe, Peterhans liess dem Amriswil-Goalie keine Chance und schob ein. Kurz vor der Pause, in der 35. Minute, traf Amriswil per direktem Freistoss zum 1:3, davon liess sich Pfyn aber nicht beirren.


Tor-Premiere kurz vor Schluss


Nur sechs Minuten nach dem Seitenwechsel war der Dreitorevorsprung wieder hergestellt. Simon Peterhans trat eine Ecke von links, Silvan Waldvogel köpfelte den Ball vom zweiten Pfosten zurück vor das Tor, wo Nico Marthaler goldrichtig stand und aus kurzer Distanz zum 4:1 traf. Eine gute Viertelstunde später wiederholten sich die Ereignisse. Wieder ein Peterhans-Eckball von links, wieder Kopfball von Waldvogel. Diesmal sprang der Ball via Goalie und Latte vor Anastasio Contes Füsse, der für das 5:1 besorgt war.


Die letzte Rakete des Pfyner Offensivfeuerwerks zündete einer, der sonst nicht für das Toreschiessen bekannt ist. Remo Schneider, in der 75. Minute ungewöhnlicherweise als Stürmer eingewechselt, erzielte in der zweiten Minute der Nachspielzeit das 6:1. Stefan Marolf bediente ihn sehenswert mit der Hacke, Schneider behielt vor dem Tor die Übersicht und traf zum ersten Mal überhaupt in der Meisterschaft.


Weil Frauenfeld gegen Tägerwilen verloren hat, grüsst Pfyn seit über zwei Wochen von der Tabellenspitze. Am kommenden Samstag wird das Team von Alessandro Rollo alles daran setzen, dass das so bleibt: Um 19.15 Uhr empfängt Pfyn auf der Oberen Wiide den FC Neukirch-Egnach. Wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützung beim zweitletzten Heimspiel der Saison!



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