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1. Mannschaft: Minisieg im Seerückenderby gegen Steckborn


Kurz nach Anpfiff bejubelt Pfyn schon den Treffer zum 1:0.


Am Freitagabend ist das Pfyner Fanionteam über den Seerücken gefahren, um sich auf dem legendären Sportplatz Emmig mit dem FC Steckborn zu messen. Für den verletzten Robin Stalder rückte Noel Keller in die Startelf, in der Innenverteidigung fehlte im Vergleich zum Labinoti-Spiel Nico Marthaler, dafür war Dani Frei nach Sperre und krankheitsbedingter Trainingspause zurück.


Pfyn stellte in Steckborn auf zwei Positionen um.


Vor ansprechender Kulisse und bei bestem Frühlingswetter startete Pfyn mit einem Paukenschlag ins Seerückenderby: Fast unmittelbar nach dem Anspiel kam der Ball via Jason Depeder und Gérôme Leupin zu Stefan Marolf. Er zog vom rechten Flügel zur Mitte und versenkte den Ball mit seinem stärkeren linken Fuss unten links zum 1:0.


Frühe Führung auswärts in Steckborn da war doch was? Beim letzten Pfyner Gastspiel am Untersee im September 2022 schoss Nico Marthaler sein Team schon nach handgestoppten 19 Sekunden in Front. Steckborn schlug postwendend zurück, am Ende gewann Pfyn mit 3:1.


So viel Spektakel kriegten die zahlreichen Fans am Freitag nicht geboten. Pfyn hatte in der Startphase nach einem Eckball zwar noch die Chance auf das 2:0, liess sie aber ungenutzt. Danach passierte nicht mehr viel Berauschendes. Die Gäste taten sich auf dem engen Steckborner Heimrasen wie immer schwer, das Heimteam seinerseits wurde kaum je gefährlich. So ging es mit dem 1:0 aus Pfyner Sicht in die Pause.


Das leere Tor verfehlt


An der Qualität des Spiels änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nicht viel. Die Steckborner wurden, so schien es zumindest, bald einmal müde. Erste Spieler des Heimteams kämpften mit Krämpfen, bevor eine Stunde gespielt war.


Die Abendstimmung auf dem Sportplatz Emmig entschädigte für ein dürftiges Spiel.


Für die aufregendste Szene der zweiten Halbzeit war dann der Pfyner Joker Simon Peterhans besorgt. Gekonnt umkurvte er den Steckborner Goalie, musste den Ball aus einigermassen spitzem Winkel eigentlich nur noch im leeren Tor unterbringen und schaffte das fast Unmögliche: Er schob den Ball am weiten Pfosten vorbei und ins Aus.


Damit sorgte er immerhin für Spannung bis zur letzten Minute. Mit vereinten Kräften schaffte es Pfyn, den Minimalvorsprung über die Zeit zu retten und das Derby für sich zu entscheiden.


Weil Frauenfeld gegen Labinoti verloren hat, spitzt sich das Aufstiegsrennen schon sechs Runden vor Schluss zu: Neuer Tabellenführer ist Tägerwilen, das Weinfelden mit 7:3 bezwang, mit einem Punkt Abstand folgen Frauenfeld und Pfyn. Für unser Fanionteam geht die Meisterschaft am Samstag um 18.30 Uhr in Weinfelden weiter.


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